Hepatitis B: Symptome, Ansteckung, Verlauf (2023)

Was ist Hepatitis B?

Hepatitis B zählt zu den häufigsten durch Viren verursachten Leber-Entzündungen (Virus-Hepatitiden) weltweit. Die meisten Betroffenen stecken sich beim Geschlechtsverkehr mit den Hepatitis-B-Erregern an. Die Infektion verläuft akut oder chronisch.

2019 waren laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit etwa 296 Millionen Menschen chronisch mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert, davon etwa 14 Millionen in Europa. Am häufigsten ist die Erkrankung in Afrika südlich der Sahara sowie in Ost-Asien, aber auch in den südlichen Gegenden von Ost- und Zentral-Europa. Etwa 1,5 Millionen Menschen stecken sich pro Jahr neu mit dem Hepatitis-B-Virus an, 780.000 sterben weltweit jährlich an der Erkrankung und ihren Folgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs.

Meldepflicht

Hepatitis B ist meldepflichtig. Das heißt: Der behandelnde Arzt muss dem zuständigen Gesundheitsamt namentlich alle Verdachtsfälle und nachgewiesenen Erkrankungen melden. Das gilt auch für Todesfälle durch Hepatitis B. Das Amt leitet die Daten weiter an das Robert Koch-Institut, wo sie statistisch erfasst werden. Eine Isolierungspflicht für infizierte Personen besteht hingegen nicht.

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Welche Symptome treten bei Hepatitis B auf?

Hepatitis B ist für die Betroffenen selbst meist gar nicht so leicht zu erkennen. Viele Anzeichen der Infektion sind unspezifisch (wie Müdigkeit, Übelkeit). Oft treten auch gar keine Symptome auf (asymptomatische Infektion). Dies ist besonders tückisch, weil Betroffene das hoch ansteckende Hepatitis-B-Virus dann unter Umständen unwissentlich auf viele gesunde Menschen übertragen.

Etwa ein Drittel aller infizierten Erwachsenen zeigt keine Symptome. Bei einem weiteren Drittel treten Symptome wie Müdigkeit, Appetitmangel, Übelkeit sowie Muskel- und Gelenk-Schmerzen auf, aber keine Gelbsucht. Beim letzten Drittel schließlich ist auch die Gelbsucht vorhanden (neben den anderen Beschwerden).

Inkubationszeit von Hepatitis B

Die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten der ersten Symptome bezeichnen Mediziner als Inkubationszeit. Bei Hepatitis B beträgt sie 45 bis 180 Tage. Im Durchschnitt vergehen 60 bis 120 Tage (also zwei bis vier Monate), bis die Krankheit ausbricht.

(Video) Hepatitis B - Infektionskrankheiten

Akute Hepatitis B: Symptome

Eine akute Hepatitis B beginnt mit unspezifischen Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel, Übelkeit und Erbrechen, Muskel- und Gelenk-Schmerzen sowie leichtem Fieber.

Nach etwa drei bis zehn Tagen tritt in einigen Fällen eine Gelbsucht (Ikterus) auf: Die Haut, Schleimhäute und das Weiße der Augen (Sklera) färben sich gelblich. Das beobachtet man häufig bei Kleinkindern sowie Menschen mit schwachem Immunsystem. Des Weiteren entfärbt sich häufig der Stuhl, während sich der Urin dunkel verfärbt.

Chronische Hepatitis B: Symptome

Ärzte bezeichnen eine Hepatitis B als chronisch, wenn spezifische Antikörper gegen den Erreger länger als sechs Monate im Blut nachweisbar sind. Symptome treten bei den Betroffenen nicht unbedingt auf. Wenn doch, dann zeigen sie sich unter anderem in Form von

  • Müdigkeit
  • Gelenk- und Muskel-Schmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Gelegentlichem Druckgefühl unter dem rechten Rippenbogen

Bei etwa einem Prozent der Betroffenen entwickelt sich aus der chronischen Entzündung Leber-Krebs oder eine Schrumpf-Leber (Leber-Zirrhose). Das Risiko für Leber-Krebs ist bei Menschen mit Hepatitis sogar rund 100-mal höher als in der übrigen Bevölkerung. Die Entstehung einer Leberzirrhose wird durch Alkohol-Missbrauch und eine zusätzliche Hepatitis-C-Infektion begünstigt.

Zusätzliche Infektion mit Hepatitis D

Bei Menschen mit Hepatitis B kommt es unter Umständen zusätzlich auch zu einer Infektion mit dem Hepatitis-D--Virus. Eine solche Infektion ist nur in Anwesenheit von Hepatitis-B-Viren möglich, da das Hepatitis-D-Virus alleine in den menschlichen Zellen nicht vermehrungsfähig ist.

Kommt es zu einer solchen Super-Infektion verläuft die Leber-Erkrankung schwerer als bei alleiniger Hepatitis-B-Infektion. Außerdem erhöht die zusätzliche Infektion mit dem Viren-Typ D das Risiko für Leber-Zirrhose noch weiter. Auch die Anzahl der chronischen Verläufe steigt deutlich von etwa zehn Prozent auf über 90 Prozent. Leber-Krebs wird ebenfalls begünstigt: Bei einer kombinierten Infektion mit Hepatitis-B und -D bildet sich der bösartige Tumor früher als bei einer Hepatitis-B-Infektion allein.

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Wie wird Hepatitis B übertragen?

Das Virus gelangt sowohl über die Schleimhäute als auch über leichte Verletzungen in den Körper. Sehr häufig werden Hepatitis B-Viren über sexuellen Kontakt weitergegeben – also beispielsweise über Sperma, Scheiden-Sekret oder Speichel. Aber auch andere Körper-Flüssigkeiten wie Muttermilch, Tränen oder Blut enthalten die Erreger und bergen das Risiko einer Ansteckung.

So wird die Erkrankung oft über infiziertes Blut weitergegeben. Deshalb sind Menschen, die im Alltag mit Blut und Nadeln oder anderen scharfen Gegenständen hantieren, besonders gefährdet für eine Hepatitis-B-Infektion. Dazu gehören:

(Video) Was ist Hepatitis? Anzeichen, Symptome und Behandlung?

  • Medizinisches Personal
  • Dialyse-Patienten
  • Drogen-Abhängige, insbesondere durch die gemeinsame und mehrfache Nutzung von Spritzen und anderen Zubehörs
  • Menschen, die Blut-Konserven oder Blut-Plasma erhalten (Blut-Produkte werden heute aber vor der Verabreichung streng kontrolliert)
  • Menschen, die sich Ohrlöcher, Tattoos oder Piercings unter unhygienischen Bedingungen stechen lassen

Eine Ansteckung mit Hepatitis B ist auch von der Mutter auf ihr Kind möglich, und zwar bereits während der Schwangerschaft oder der Geburt sowie beim Stillen. Ist bei einer Mutter ein Hepatitis-B-Infektion bekannt, wird das Kind deshalb innerhalb von 12 Stunden nach der Geburt aktiv und passiv geimpft. Außerdem ist für die werdende Mutter unter bestimmten Umständen eine antivirale Therapie während der Schwangerschaft ratsam, beispielsweise bei hoher Viruslast und aktiver Erkrankung.

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Untersuchungen und Diagnose

Die Diagnose von Hepatitis B erfolgt normalerweise serologisch mit Hilfe einer Blutprobe. Im Labor wird getestet, ob sich darin Hinweise auf Hepatitis-B-Viren finden lassen:

  • Virus-DNA: Das Erbgut der Hepatitis-B-Viren (HBV-DNA) ist ein wichtiger Hinweis auf eine Leber-Entzündung vom Typ B.
  • Virus-Antigene: Das sind spezifische Bestandteile der Eiweiß-Hülle der Viren (HBs-Ag, HBc-Ag und HBe-Ag). Sie erlauben (wie die Viren-DNA) einen direkten Erreger-Nachweis.
  • Spezifische Antikörper: Bei einer Hepatitis-B-Infektion bildet das Immunsystem spezifische Antikörper gegen den Erreger (wie Anti-HBc). Ihr Vorhandensein ist ein indirekter Erreger-Nachweis.

Das Vorhandensein oder Fehlen von Antigenen und Antikörpern ermöglichen dem Arzt wertvolle Rückschlüsse:

Eine aktuelle Hepatitis-B-Infektion liegt vor, wenn sich im Blut des Betroffenen das Erbgut der Viren, das Virus-Antigen HBs-Ag sowie der Antikörpertyp Anti-HBc nachweisen lassen. Der Antikörper-Typ Anti-HBs fehlt aber in diesem Fall. Es besteht Ansteckungsgefahr für andere Menschen.

Bei einer ausgeheilten Hepatitis B zirkulieren im Blut Antikörper vom Typ Anti-HBc (und meist auch Anti-HBs). Das Virus-Antigen HBs-Ag ist dagegen nicht nachweisbar.

Finden sich im Blut einzig Antikörper vom Typ Anti-HBs, aber keine anderen Antikörper und auch keine Antigene von Hepatitis-B-Viren, so spricht dies dafür, dass der Betreffende eine wirksamen Impf-Schutz gegen Hepatitis B besitzt.

Die Konzentration des Anti-HBs-Antikörpers (Antikörper-Titer) lässt auch Rückschlüsse darüber zu, ob die Hepatitis-B-Impfung erfolgreich war und einen ausreichenden Schutz bietet. Liegt der Titer vier bis acht Wochen nach der Grund-Immunisierung bei mindestens 100 Internationalen Einheiten (IE) pro Liter, ist eine erneute Auffrischungs-Impfung normalerweise nicht erforderlich.

Weitere Untersuchungen

In der Blutprobe des Betroffenen werden bei Verdacht auf Hepatitis B noch andere Parameter bestimmt. So weisen erhöhte Leberwerte (wie GPT, GOT, Gamma-GT) auf einen Leberschaden hin.

(Video) Hepatitis B

Mittels einer Ultraschall-Untersuchung beurteilt der Arzt Struktur und Größe der Leber. Bei einer chronischen Hepatitis entnimmt er unter Umständen auch eine Gewebe-Probe aus der Leber (Leber-Biopsie), um das Ausmaß der Gewebe-Schädigung zu bestimmen.

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Behandlung

Bei einer akuten Infektion ist in der Regel keine spezifische Hepatitis-B-Therapie notwendig – die Erkrankung heilt fast immer spontan von allein aus. Bei Bedarf behandelt der Arzt aber die Symptome. Ein Sonderfall sind Betroffene mit schweren Verläufen. Bei ihnen ist unter Umständen eine medikamentöse Behandlung sinnvoll.

In jedem Fall sollten sich Betroffene körperlich schonen, bei Bedarf sogar Bettruhe einhalten, und kohlenhydratreich, aber fettarm essen. Sehr wichtig ist auch der Verzicht auf Alkohol – dessen Entgiftung würde die kranke Leber zusätzlich belasten. Aus dem gleichen Grund ist es wichtig, möglichst keine leberschädigenden Medikamente wie Schmerzmittel und weibliche Geschlechts-Hormone (Pille) einzunehmen.

Eine chronische Hepatitis B behandelt der Arzt häufig mit antiviral wirksamen Medikamenten. Das gilt insbesondere bei hoher Virus-Last, erhöhten Leberwerten und einem erhöhten Risiko für eine Leber-Zirrhose oder Leber-Krebs. Zu den antiviralen Medikamenten zählen:

  • Nukleosid- und Nukleotid-Analoga: Sie hemmen die Vermehrung der Hepatitis-Viren und stehen meist als Tabletten zur Verfügung.
  • Interferon-α und pegyliertes Interferon α (PEG-Interferon α): Sie wirken ebenfalls antiviral und regen zudem das Immunsystem an. Ihre Anwendung erfolgt mittels Spritze.

Das Ziel der medikamentösen Therapie ist, die Virus-Menge im Blut so weit wie möglich abzusenken. Das verringert das Risiko von Leber-Zirrhose und Leber-Krebs als Folge der chronischen Hepatitis B. Heilbar ist die chronische Hepatitis B mit den Medikamenten in der Regel aber nicht. Hat die chronische Leber-Entzündung zu einer schweren Leber-Zirrhose geführt, bleibt als letzte Therapie-Option eine Leber-Transplantation.

Bei manchen Menschen mit chronischer Hepatitis B vermehren sich die Viren nur wenig, die Leberwerte sind oft normal und die Leber ist (noch) wenig geschädigt. Dann beschränkt sich die Therapie oftmals auf regelmäßige Kontroll-Untersuchungen.

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Verlauf und Prognose

Bei ungefähr neun von zehn Erwachsenen mit akuter Hepatitis B heilt die Leberentzündung spontan und ohne Folgen innerhalb einiger Wochen aus und führen zu einer lebenslangen Immunität. Nur selten, bei bis zu einem Prozent der Betroffenen, verläuft die Hepatitis B sehr heftig und schwer, manchmal sogar tödlich (fulminanter Verlauf).

Bei bis zu zehn Prozent der erwachsenen Betroffenen entwickelt sich die akute Infektion weiter zu einer chronischen Hepatitis. Besonders anfällig dafür sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem: Bei ihnen wird eine Hepatitis-B-Infektion in 30 bis 90 Prozent der Fälle chronisch. Ob die Lebenserwartung durch eine chronische Hepatitis B herabgesetzt ist, lässt sich nicht pauschal beantworten und hängt maßgeblich davon ab, ob es zu Komplikationen wie Leber-Zirrhose oder Leber-Krebs kommt.

Bei Kindern nimmt Hepatitis B fast immer (zu circa 90 Prozent) einen chronischen Verlauf.

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(Video) Hepatitis - Ansteckung und Heilung

Vorbeugen

Die wirksamste Maßnahme, um Hepatitis gar nicht erst zu bekommen, ist eine Hepatitis-Impfung. Die aktive Hepatitis-B-Impfung regt das Immunsystem dazu an, spezifische Antikörper gegen den Erreger zu produzieren. Sie ist als Einzel-Impfstoff oder als Bestandteil von Kombinations-Impfstoffen (etwa zusammen mit dem Hepatitis-A-Impfstoff) erhältlich. Informieren Sie sich hier, für wen die Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll ist, wie viele Auffrischungs-Impfungen in welchen Abständen notwendig sind und wer die Kosten für die Impfungen trägt.

Alles Wichtige über die Impfung gegen Hepatitis B lesen Sie im Beitrag Hepatitis-Impfung.

Weitere Schutzmaßnahmen

Zur Vorbeugung von Hepatitis B sollte man außerdem beim Geschlechtsverkehr immer ein Kondom verwenden. Das gilt besonders, wenn der Sexualpartner häufig wechselt.

Außerdem sollten sich Gesunde und Hepatitis B-Infizierte nicht die Zahnbürste, Nagelschere oder den Rasierer teilen.

(Video) Understanding Hepatitis B Serology Results

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FAQs

What are 4 symptoms of hepatitis B? ›

Not all people newly infected with HBV have symptoms, but for those that do, symptoms can include fatigue, poor appetite, stomach pain, nausea, and jaundice. For many people, hepatitis B is a short-term illness.

How do I know if my hepatitis B is active? ›

Blood tests can detect signs of the hepatitis B virus in your body and tell your provider whether it's acute or chronic. A simple blood test can also determine if you're immune to the condition. Liver ultrasound. A special ultrasound called transient elastography can show the amount of liver damage.

Can Hep B make you feel sick? ›

Hepatitis B can make you tired. It can cause a fever, nausea, vomiting, light-coloured stools, and dark urine. Your skin or eyes may look yellow. This is called jaundice.

What happens when you have hepatitis B? ›

The inflammation associated with a hepatitis B infection can lead to extensive liver scarring (cirrhosis), which may impair the liver's ability to function. Liver cancer. People with chronic hepatitis B infection have an increased risk of liver cancer. Liver failure.

Where do you feel pain with hepatitis B? ›

Signs of acute hepatitis B

muscle and joint pain. low-grade fever. stomach (belly) pain under the right lower ribs. feeling sick in the stomach and vomiting.

Do hepatitis B symptoms go away? ›

Symptoms will go away in a few weeks to months if your body is able to fight off the infection. Some people never get rid of the HBV. This is called chronic hepatitis B. People with chronic hepatitis may not have symptoms and may not know they are infected.

How long does Hep B symptoms last? ›

When symptoms of acute hepatitis B occur, how long do they usually last? Symptoms typically last for several weeks but can persist for up to 6 months (6,12).

What is the first symptom seen in hepatitis? ›

Symptoms of chronic viral hepatitis can take decades to develop. Symptoms of hepatitis can include: fever, fatigue, loss of appetite, nausea, vomiting, abdominal pain, dark urine, light-colored stools, joint pain, and jaundice.

What is the first stage of hepatitis B? ›

The first phase of disease, during the first 6 months after a person becomes infected, is called acute hepatitis B infection. During this phase, many people show no symptoms at all. Among those who do have symptoms, the illness is usually mild and most people don't recognize that they have liver disease.

Do hepatitis symptoms come on suddenly? ›

Signs and symptoms of autoimmune hepatitis vary from person to person and may come on suddenly. Some people have few, if any, recognized problems in the early stages of the disease, whereas others experience signs and symptoms that may include: Fatigue.

How do you flush out hepatitis B? ›

Usually for adults, hepatitis B goes away on its own and you won't need treatment. Your doctor might tell you to rest, eat well, and get plenty of fluids. You may also get medicines to help with any symptoms you might have — but be sure to talk with your doctor or nurse before taking anything.

How fast does hepatitis B progress? ›

The incubation period of the hepatitis B virus ranges from 30 to 180 days. The virus may be detected within 30 to 60 days after infection and can persist and develop into chronic hepatitis B, especially when transmitted in infancy or childhood.

What are the severe symptoms of hepatitis? ›

Symptoms of chronic viral hepatitis can take decades to develop. Symptoms of hepatitis can include: fever, fatigue, loss of appetite, nausea, vomiting, abdominal pain, dark urine, light-colored stools, joint pain, and jaundice.

What are the 3 stages of hepatitis B? ›

The entire illness of acute hepatitis B sequentially passes through three phases, namely prodromal phase, icteric phase and convalescence phase. The prodromal phase is characterized by MARKED LOSS OF APPETITE, and other flu‐like symptoms such as low‐grade fever, nausea and vomiting, and lasts for a few days.

What causes hepatitis B to flare up? ›

A hepatitis flare-up most often refers to patients with chronic hepatitis B infections who experience a sudden increase in liver inflammation. This is usually the result of a change in the body's immune defenses against hepatitis B.

Videos

1. Virushepatitis (A, B, C, D, E) – Ursachen, Symptome, Diagnose, Behandlung und Pathologie
(Osmosis from Elsevier)
2. Hepatitis B - Schicksal oder Vorsorge möglich ?
(HYGIENECAMPUS)
3. Die Achillesferse des Hepatitis B-Virus
(sfb841tv)
4. Virale Hepatitis B
(Nederlandse Leverpatiënten Vereniging)
5. Basiswissen „Hepatitis“
(Deutsche Aidshilfe)
6. Hepatitis A and B
(Veterans Health Administration)
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Author: Moshe Kshlerin

Last Updated: 02/16/2023

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